Literarische Stimmen

Begeistern, bestärken und begleiten auf der Lebensreise

// Maria Pichler //
Normalerweise stellt die ëres in dieser Rubrik „literarische Frauenstimmen“ Autorinnen vor, dieses Mal ist die Wahl ausnahmsweise auf einen Mann gefallen, den die eine und andere noch aus Kindertagen kennen dürfte: Thomas Brezina.
© edition a
„Was soll ich mir wünschen, wenn ich nicht weiß was ich will“ ist der Titel der philosophischen Erzählung, die der Erfolgsautor Thomas Brezina anlässlich seines 60. Geburtstages herausgegeben hat. „Wie soll ich mich fühlen, wenn ich nicht weiß, wer ich bin? Wie soll ich leben, wenn ich nicht weiß, was der Sinn meines Lebens ist?“ Die Suche nach Antworten und neuen Perspektiven führt auf eine Reise zum Strand der Wünsche – mit spannenden Begegnungen, unerwarteten Wendungen und tiefgründigen Erkenntnissen, die sich gut und gerne lesen.

Der österreichische Erfolgsautor Thomas Brezina ist 1963 in Wien geboren und hat bereits in seiner Schulzeit gerne Geschichten geschrieben. Brezina, der mit seinem Partner Ivo und Hund Joppy in Wien und London lebt, schöpft aus seiner schier unerschöpflichen Kreativität. Auch in Südtirol ist Brezina kein unbeschriebenes Blatt, die Knickerbocker-Bande und Tom Turbo haben nahezu eine ganze Generation geprägt. Seit 2017 schreibt der Autor, Produzent und Moderator aber nicht mehr nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Mit seinem jüngsten Werk hat sich Thomas Brezina zu seinem runden Geburtstag sozusagen selbst beschenkt.
Wer über seine erfolgreichen Kinder- und Erwachsenenbücher hinaus über Thomas Brezina recherchiert, wird bald merken, dass der Tausendsassa auch in den sozialen Medien sehr präsent und aktiv ist: Twitter, Facebook, Instagram – und auch dort gelingt es ihm, wie mit seinen Büchern, nicht nur Kinder, sondern vor allem die Erwachsenen „zu begeistern, zu bestärken und zu begleiten.“ Brezina gibt wertvolle Inspirationen für die persönliche „Lebensreise“ auf seinen beiden Podcasts „Einfach Glücklich - der 5-Minuten-Freude-Kick!“ und „Treffen sich Drei.“ Über seine Homosexualität spricht Brezina heute leichter als früher, aber – so erzählte er 2017 in der Ö3 Radiosendung „Frühstück bei mir“, an sich wolle er keine große Sache daraus machen, weil es eben keine große Sache sei.

„Das schönste Kompliment, was mich erreicht, ist jenes von den Lesern von früher, die sich heute für eine schöne Kindheit bedanken“, zitiert News.at den österreichischen Erfolgsautor. Danke nicht nur für die schlaflosen Nächte mit dem Licht einer Taschenlampe und einem spannenden roten Buch unter der Bettdecke, sondern auch für das bereichernde „Geburtstagsgeschenk.“
Thomas Brezina hat sich zum 60. Geburtstag ein Buch geschrieben. © Lukas Beck

Editorial

Recht - Diritto

Vielleicht hallen auch Ihnen die Worte von Marianne Steinhauser, der ersten Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen, und ihrer Vizepräsidentin Luisa Gnecchi aus der vergangenen ëres-Ausgabe noch nach: „Die Menschen werden einfach nicht informiert, und das hat mich am meisten gestört. Auch wenn jemand informiert ist, macht er nicht immer das, was er soll.
Aber zumindest wissen, dass…“ und “Il primo lavoro su cui ci siamo trovate immediatamente d’accordo è stato: ‘Facciamo degli opuscoli sui diritti delle donne’.” Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Rechte Sie als Frau* haben – und ob Sie sie voll ausschöpfen?
Die letzte ëres 2025 widmet sich dem Thema „RECHT – DIRITTO“. Denn unsere hart erkämpften Rechte sind keine Selbstverständlichkeit – nicht in Afghanistan, nicht in Gaza, nicht in Europa, nicht in Italien, nicht in Südtirol. Mehr denn je müssen wir sie kennen, sie einfordern und sie leben.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre
Maria Pichler - Chefredakteurin