Editorial

Rollen - Ruoli

Sie prägen unsere Entwicklung, unser Verhalten, unsere Lebensentwürfe: Rollenbilder. Was aber, wenn wir gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen, traditionelle Muster überwinden, aus der Rolle fallen? In dieser ëres-Ausgabe zeigen wir Menschen, die vermeintlich ungewöhnliche Rollen innehaben, die ungeachtet aller konventionellen Maßstäbe ihren eigenen Weg gehen, die Schranken durchbrechen, Zuschreibungen hinter sich lassen und „ihr Ding machen“. Dass das bei Weitem nicht immer einfach ist, davon erzählen diese Frauen (und ein Mann) in unserer Titelgeschichte.
Es geht in dieser Ausgabe jedoch nicht nur um die schönen Seiten des Frau*-Seins, sondern auch um die Hindernisse, Vorurteile und Hürden, denen wir immer wieder begegnen – im Alltag und nicht zuletzt im Berufsleben. Dass Frauen und Männer bis heute für gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt werden, ist eine Ungerechtigkeit, die wir nicht akzeptieren können. Anlässlich des Equal Pay Days am 17. April gilt es einmal mehr, aufzurütteln und auf diesen Missstand und all seine Folgen – Stichwort Altersarmut – aufmerksam zu machen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre, Maria Pichler - Chefredakteurin

Auf ein Wort - In poche parole - Dit en cört

Ulrike Oberhammer, Präsidentin

Frauen sind in vielen Bereichen noch immer unsichtbar. Es ist Zeit, Rollenstereotype zu durchbrechen, die Stimmen der Frauen zu feiern und ihre Geschichten zu teilen! Lasst uns gemeinsam für Gleichheit eintreten und die Vielfalt, die wir sind, sichtbar machen. Jede von uns hat das Recht, gehört zu werden!